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SAWA`S GESCHICHTE
In diese laaaange Geschichte probiere ich euch zeigen was könnten die Menschen damals fühlen und erleben.Ich habe meine Darstellung auch die Seele und Herz gegeben,nicht nur kalte Fakten und Grabfunde;)Vielleich ist das eine "Frauengeschichte",aber da verstecke ich auch paar Wahrheiten über unsere slawische Feste,Glaube und Brauch.
Wenn ich meine Augen schliesse sehe ich meine Heimat,so wie ich mich an sie errine-ein kleines Fischerdorf an der polnische Küste,Mit zwei Hafen.Wir haaten unsere Land Pomerania genannt,die ostlich mit Land des Balten begrenzt hat. Schmale Landzuge,die man in kurzer Zeit mühelos von dem Hafen an dem Meeresufer bis zum ,,Süßwasser`` Hafen durchgehen kann.Schon als Kind bin ich die Pfade tausend mal durchgegangen um meinen Eltern zu helfen.Unsere Wald war voll mit wertvollem Holz aus welchen die Männer Boote und Schife bauten.Auch die Tiere gaben uns schöne Felle und ein bischen Fleisch zur Abwechslung.Mein Vater wurde als Besitzer der meisten Boote sehr geachtet.Als Kind hat mich Fischgeruch begleitet und egal ob sie frischgefangen aus dem Netze oder geräuchert und gebraten-sie waren unsere Hauptnahrung und unser Gold.Oft habe ich mir die Finger verletzt beim Fische rausholen aus dem Netze,trotzdem habe ich das geliebt-am Strand mit den anderen Dorfbewohnern zu stehen,die Sonne auf dem Rücken und frische Brise auf dem Gesicht zu spüren.Des Meeres bezaubernder Geruch,Wellenschlag war das beste Lied was ich je gehört habe.Nach dem Sturm schenkte das Meer uns wertvolles Bernstein-Jantar,welche wir als Tauschware benutzt haben.Viele Kaufleute aus dem Fernen die zu uns kamen,wussten,daß wir solche Goldsteine besitzen und die waren sehr beliebt.Ich habe oft die Männer gesehen,die mit fremde Schiffe vom weit her kamen und geschliffenes Jantar trugen.Deren Sprache konnte ich als Kind nicht verstehen,mit dem Zeit aber fing ich einige Wörter auf und erkannte deren Bedeutung.Sie kamen diesen Zeiten in Frieden,brachten uns Handelsware mit,welche bei uns nicht gab,Wolle,schöne ,weiche Stoffe ,welche ich noch nie gesehen habe.Nach dem Umtausch haben wir uns aus diesen Stoffen Festkleider genäht.Diese Kunst habe ich von meiner Oma und Mutter gelernt.Im Winter verbrachten wir die Zeit beim Feuer in unserem Langhaus beim weben und Nähen.Das war die Zeit ,in der nur Männer raus ans Meer gingen.Die Frauen reparierten die Netze,Kleiderstücke und kümmerten sich um den Haushalt.Haustiere hatten wir wenig.Nur paar Ziegen die uns ein bischen Milch gaben und paar Hühner.
Durch unser Dorf führte eine Strasse die zur großen Stadt führte.Über diese Siedlung habe ich schon oft gehört.Truso-haben sie die Leute genannt.Dort war der große Handelsknoten der auch von den Wikingern bewohnt und besucht war.Deswegen sahen wir oft Kaufleute in Begleitung von bewaffneten Söldnern.Sie übernachteten manchmal bei uns und suchten Unterkunft.Abends beim Bier und Met erzählten sie Geschichten über ihre Abenteuer welche sie in fernen Ländern erlebt hatten.Ich konnte schon viel mehr verstehen und auch die Reisenden beherrschten schon ziemlich gut unsere Sprache.
Als ich in ein bestimmtes Alter kam,bemerkte ich,daß die Jungs mich länger im Blick behielten.Ich wusste nicht ob das daran lag,daß ich die Tochter des reichesten Fischermannes war oder an meine bernstei Haut und Haarfarbe,was eigentlich sehr gewönlich für unsere Volk war.Ich habe aber immer die Bemühungen unserer Jungs abgelenkt.Ich spürte daß für mich irgend jemand bestimmt sein wurde,der nicht vom "hier"wäre.Ich hatte heimlich unsere Hexe besucht und suchte bei ihr die Antworten.Die sagte mir,daß derjenige der mein Herz klauen würde aus der fernen kommt und er sein Heimatland verlassen würde.Er würde für andere kämpfen und sich bezahlen lassen.Sie sagte mir damals aber nicht,wie lange wir uns suchen würden...Vielleicht sah sie das nicht in ihren Knochensteinen...
An meinem 18 Frühling stand ich bei Tagesanbruch am Strand und beobachtete meinen Vater,als er mit den anderen Männern aufs Meer fuhrt.Das war bei uns eine Sitte,daß die Frauen ihre Männer jedes mal verabschiedeten und eine gewissene Zeit den Blick am Meereshorizont liessen,in der Hoffnung das Boot wieder zu sehen.Jedes mal könnte es das letzte sein...Ich habe schon ein paar mal erlebt,daß das Meer,welches uns das Leben gab,auch das Leben verschluckt.So als ob es auch nach Gabe verlangen würde.Mit diesem Gesicht dae Meeres mussten wir uns einfach aussöhnen.Irgendetwas sagte mir,daß mich Heute auch da etwas erwartet sollte.Dann sah ich bekannte Boote,aber etwas stimmte nicht.Dort schwebte auch ein fremdes Schiff.Diese Segel hatte ich bei uns noch nie gesehen.Ich wusste,daß auf diesem Schiff mei Geliebter sein würde.Mit schlagendem Herzen rannte ich zu dem angekommendem Boote.Als sie an Land kamen hatten sich schon viele am Ufer versammelt.Nicht nur um die heutige Beute zu sehen,auch um die neue Gäste zu begrüßen.Da sah ich ihn-unsere Blicke trafen sich zwischen vielen anderen.Ich wusste daß mein Schicksal sich zu erfüllen würde.Er starrte mich lange und ich merkte wie meine Wangen die rote farbe nicht verstecken konnten.Sein schüchternes Lächeln,die was von einem Schelm hatte,verriet mir mehr wie Wörter.
Diese Nacht feierten wir im Dorf unsere slawische Fest-sommerliche Sobotka-Kupala Nacht.Das ganze Dorf feierte unter freiem Himmel bei großen Lagerfeuer.Das wurde angezündet durch ein großes brennendes Rad,welche die Leute durch das Dorf führten.Alle Mädchen die noch zu vergeben waren flochten die Kränze aus Blumen und warfen die ins Wasser.Der Brauch sagt,daß sie für denjenigen bestimmt ist,welche ihren Kranz aus dem Wasser rausholt und zu ihr bringt.Dann beim Feiern,Musik und Tanzen,mit fliesendem Bier verbringen alle diese magische Nacht.Viele Paare haben sich so gefunden,sie verschwinden dann irgendwann unbemerkt im Dunkeln der Nacht und kamen am nächsten Morgen als Verlobte zurück.Diese Nacht hatte auch ich meinen Kranz geflochten.Ich betete zum Mokosz,daß der Unbekannte meinen Kranz fangen würde.Unsere Gäste hatten mit uns gefeiert.Wir füllten ihr Becher mit unserem köstlichstem Bier,welche für beste Stimmung sorgte.Als die Zeit kam,unsere Kränze ins Wasser zu werfen,sprangen viele junge Männer in die Tiefe.Dunkelheit hat schon dafür gesorgt,daß sich die richtige Schicksale finden und verbinden können.Erste Kränze kamen zu ihren Besitzerinnen zurück.Ich stand da mit geschlossenen Augen und wartete...
Plötzlich spürte ich wie mich die warmen,starken Arme umschlossen.Diese Körpergeruch stammte von keinem unserer Jungs.Der war anders.Ich sah vor mir meinen Krieger und wünschte mir ein Wassertropfen zu sein ,die noch an ihm herabtropfen.
Wir tanzten im Kreis um das Feuer herum,keine könnte langsam unterscheiden ob die Feuerwärme uns umfasst oder das die Magie der heutigen Nacht war.Als ich in den Augen meines Vaters die Erlaubnis sah,verteidigte ich mich nicht mehr und irgendwann zog mich eine starke Hand tief in die Dunkelheit.Dann umfasste uns die Nacht und ich wusste nicht mehr ob die Sterne zu mir kamen oder ich so hoch schwebte...
An den nächsten Tagen beschäftigten sich die Männer weniger mit Fischfang.Irgendwas beunruhigendes hing in der Luft.Mein Vater hat der Ältestenrat zum Versammlung gerufen.Alle ,die wegen Ihre Position die Stimme hatten,könnten entscheiden.Auch die Frauen hatten bei unseren Volk das Recht zu sprechen.Später sah ich ,wie sich auf der Stirn meines Vaters Sorgenfalten bildeten.Er rief mich zu sich und erzählte was uns erwartet.Das Schiff brachte mir also nicht nur meinen Geliebten,sondern auch schlechte Kunde.Aus dem Fernen erwarten wir der Angriff und wir haben wenig Zeit um uns vorbereiten.Bis jetzt haben sich unsere Männer meinstens mit Fischfang beschäftigt und ihre Hände waren nicht an den Gebrauch des Schwertes gewöhnt.Deshalb kamen die Söldner,uns die Kampfkunst zu lernen und uns beschützen.Auch die Frauen wurden an die Waffe greifen müssen um das Dorf und sich zu verteidigen.
Ich hatte schon oft mit meinem Bogen geübt und hatte sogar das Kunst gut beherrscht.Mit meinem Krieger habe ich mich in diesen Tagen wenig getroffen.Es war nicht die richtige Zeit.Wir alle hatten andere Sorgen.Nur das irgendwie beruhigendes Gefühl,daß es ihm gab und er in der Nähe ist ,gab mir neue Kraft.Die Kraft wurde ich brauchen,wann kommt der Moment dem Angreifer ins Gesicht zu schauen und meine Ängste zu überwinden...
Nach vielen friedlichen Jahren ,die unsere Volk in Glück und Wohlstand verbrachte ,kamen plötzlich fremde Schiffe mit Bewaffneten,die nicht mehr gelächelt haben.Schlimmer-sie brachten uns Schmerz,Verlust;Feuer und tödlichen Stahl.Sie kamen in Rüstungen,die nicht wie unsere aus dem Leder waren ,sondern aus kleinen Ringen,die wie eiserne Schuppen den Körper schützten.Ihre Gesichter waren voller Gier.Wir wussten ,daß sie weiter tief ins Land ziehen wollen.Bei uns war doch nicht viel zu holen.Wir haben bis zum letzten Mann gekämpft ,obwohl sie uns in der Nacht überrascht hatten.Wir waren schnell wach geworden als wir hörten schon vom weit ,wie die Wellen an die feindliche Bordwände schlagen.Wir erkannten fremde Klang hunderter Ruder.Das Angriff ging so schnell und sie waren so viele!Im des Gefecht hörte ich nur Schreie und sah viele Leute,die ich kannte,sterben.Die Fremde brannten unseren Hafen nieder ,unsere Häuser ,Scheunen und Tempel...
Ich kämpfte bis zum letzten Atemzug,bis ich einen brennenden Schmerz,aber auch Wärme,spürte.Dann umarmte mich Dunkelheit.Schon wieder,diesmal aber wusste ich ,daß ich ganz tief abstürzen wurde...
Als ich aufwachte,stank es nach Rauch,Blut und Tod.Unsere Hexe hat mir die Wunden geheilt,aber die Seele war zu tief verletzt.Mein Geist hatte so viel Kraft und das war noch nicht mein Schicksal zu sterben und in das Land unserer Vorfahren zu wandern.Ich sah vielen Toten.Die die überlebten und noch Kräfte hatten ,waren als Sklaven genommen wurden.Als ich den Leichnam meines Vaters sah,wusste ich daß er tapfer kämpfte und das Dorf verteidigt hatte.Wir gaben den Toten die letzte Ehre und verbrannten ihre Leichen.Ich suchte nach meinem Krieger und fürchtete,daß er fort war.
Einzige was mich noch in meinem Dorf fest hielt ,war die Sorge um mein Volk.Mein Vater hatte keinen Sohn und ich ,als die älteste Tochter ,stand im den Pflicht.Ich suchte aus den Überlebenden einen starken ,weise Mann,der würdig war ein Jarl zu sein und überließ ihm die Dorfbewohner.Ich versprach ,daß ich irgendwann zurückkehren wurde ,wann der richtige Zeit gekommen ist und sattelte mein Pferd.Als ich beim Abschied in die Gesichter starrte,erblickte ich ein starkes Volk,das sich nicht so einfach unterdrücken und niederschlagen ließt.Der Feind kann vielleich den Körper besiegen aber Geist und Glaube bleiben unbesiegbar und stark.
Dann verließ ich mein Heimatdorf und ritt Richtung Westen.Damals wusste ich noch nicht wie viele lange Jahre ich mein Geliebter suchen würde...
Fortsetzung folgt;-)
Text:Sawa Kleine Korekturen:Cruchall,Hilger
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